St. Georg Liggeringen

Liggeringen besaß im Mittelalter bereits zwei Kirchen. Neben der ehemaligen – inzwischen verschwundenen alten Pfarrkirche St. Verena im Oberdorf - wurde die einstige Kirche der Herren von Liggeringen ab dem 17. Jh. zum Mittelpunkt des Ortes.

Die heutige Kirche wird durch den Neubau von 1905 (Turm 1895) geprägt. Besonders beeindruckt die reiche, zum Teil neoromanische Ausstattung mit den restaurierten Malereien im Chor (Kreuzigung) und am Chorbogen (Mariae Tempelgang, Gotteslamm, Mariae Vermählung).

Als Seitenkapelle blieb der gotisch-barocke Chor des Vorgängerbaues erhalten. Darin der barocke Hochaltar von 1712 mit dem Altarbild St. Georg als Drachentöter.

Das seitliche Altargemälde „Mariae Verkündigung" wurde anlässlich der Gründung der Rosenkranzbruderschaft 1662 geschaffen.

Besonders bemerkenswert: Das ungeborene Kind ist zur Verdeutlichung der Gottessohnschaft Jesu unter dem Herzen Mariens bereits sichtbar.

Aus gotischer Zeit hat sich auch ein qualitätvolles Prozessionskreuz mit Emailarbeiten aus dem 14. Jh. erhalten.